5 neue Tipps: Mehr Traffic für WordPress

Geschrieben von am 08. Jun 2010 in Tipps & Tricks - 12 Kommentare

Ich hatte ja nun bereits in den ersten 5 Tipps für mehr Traffic versprochen, dass diese Tipps nicht die einzigen bleiben werden. Deshalb sollen hier nun 5 neue Tipps folgen, wie Du den Traffic auf Deinem Blog erhöhen kannst!

Aber eines vorab: Bitte beantwortet mir in den Kommentaren doch auch die Frage, ob sich irgendwer am Ende dieser Artikelserie ein Ebook mit allen Tipps zusammengefasst wünscht! Denn wenn das gewünscht wird, möchte ich diesem Wunsch gern nachkommen.

1) Forenbeteiligung – Es geht nicht ohne!

Auch wenn Blogs (natürlich!) schon immer wichtig waren und auch weiterhin sein werden: Ohne Foren ist das Internet wohl kaum vorstellbar. Denn nicht immer können Fragen in den Kommentaren von Blogs (wie etwa bei meinem Tutorial „Lexikon mit WordPress“) beantwortet werden, manche lassen sich eben nur dann regeln, wenn sich Experten mit dem Fragesteller „unterhalten“.

Aber genau hierin liegt auch eine Trafficquelle für Blogs: Denn wenn du dein Wissen als Experte mit anderen teilst, so wird das auch deinem Blog gut tun. Immerhin kannst du in den meisten Foren:

  • Deinen Blog in der Signatur verlinken.
  • Auf deine eigenen Beiträge hinweisen (wenn sie thematisch zum Ursprungsthema passen).
  • Deinen Blog vorstellen.
  • Etc.

Daher der Tipp: Suche dir ein gut frequentiertes Forum, in dem Du Dein Wissen teilen kannst. Je mehr Du dich dann noch an den Diskussionen beteiligst, umso mehr Besucher werden letztendlich auch den Weg auf deinen Blog finden.

2) Links tauschen, Besucher gleich dazu

Auch der Linktausch kann – wenn man sich nciht ganz so doof anstellt – positive Auswirkungen auf Besucher und Suchmaschinen haben.

Sinnvoll ist etwa eine Linkpartnerschaft mit themenverwandten Blogs. Diese Links kannst du sinnvollerweise in Deiner Blogroll (z.B. in der Sidebar) oder auf einer speziellen Linkseite platzieren.

Über einen solche Linktausch findet mit einiger Wahrscheinlichkeit dann auch gleichzeitig ein Austausch der Besucher statt. Und wenn Du dann noch gute Artikel schreibst, hast Du gleich ein paar Feedreader (=regelmäßig wiederkehrende Besucher) mehr.

Contentlinks

Eine solche Linkpartnerschaft kann auch durch Contentlinks erfolgen. Contentlinks sind Links aus einem Artikel heraus, also Links die thematisch zum Artikel passen.

Suchmaschinentechnisch kann das ein Vorteil werden. Aber auch nur dann, wenn Google und Co. dahinter nichts „Böses“ vermuten. Doch diese Erklärung überlasse ich anderen, ich bin kein SEO-Profi. Es gibt auch Dinge, die man nicht kann… Doch es sei angemerkt: Wenn Du von der Thematik wenig Ahnung hast, dann eigne Dir erst Wissen an, bevor du solche Contentlinks anbietest!

Nicht alle sind nett

Besonders aufpassen solltest Du zudem bei Linkpartnerschaften mit Bloggern, die Du selbst nichts besonders gut oder besonders lang kennst. Denn – wie überall im Leben – nicht immer alle sind ehrlich.

Backlinks auf Dein Projekt regelmäßig zu kontrollieren ist beim Linktausch immer Pflicht. Und wenn Du nicht gerade 500 Links tauschst, bedarf es dafür auch keiner kostenpflichtigen Tools. Eine einfache Tabelle tut’s dann in aller Regel auch.

3) Videos – Mehrwert für alle

Videos und interaktive Inhalte sind die Zukunft des Web. Auf diesen Zug solltest Du spätestens jetzt aufspringen! Und Videos bringen Dir im optimalen Fall viel Traffic auf den Blog.

Um das zu verdeutlichen, möchte ich ein fiktives Beispiel anführen.

  1. Du erstellst einen Screencast zur Installation von WordPress. Dieser Screencast hat ein gewisses Niveau in der Qualität des Inhalts und der Umsetzung.
  2. In dieses Video fügst du einen Link zu deinem Blog ein. Am Ende des Videos weist Du darauf hin, dass man auf Deinem Blog noch mehr Videos und Tutorials findet.
  3. Dieses Video lädst du bei Youtube oder Vimeo o.ä. (wobei Youtube wohl – leider – noch am meisten Traffic bringen wird).
  4. Du schreibst einen Beitrag zu Deinem Video und bindest das in Deinem Blog ein.

Wer nun etwa bei Google nach einer Anleitung zur WordPress-Installation suchen wird, der findet mit großer Wahrscheinlichkeit (Voraussetzung ist, dass Du deinem Video auch einen passenden Namen gegeben hast) auch dein Video, etwa bei Youtube. Durch Link und Hinweis findet dieser Besucher dann auch auf deinen Blog.

4) Artikelserien – Besucher am Ball halten, Traffic langfristig sichern

Auch dieser Artikel für mehr Traffic ist Teil einer Artikelserie. Denn Artikelserien haben einen enormen Vorteil: Sie binden interessierte Besucher.

Wer im ersten Teil Deiner Artikelserie Gefallen an dem Thema gefunden hat, der wird Deinen Feed abonnieren und dann zu großer Wahrscheinlichkeit auch bei den folgenden Teilen Deiner Artikelserie wieder als Leser, Kommentator und Mundpropagandist (etwa über twitter) an Bord sein.

Diese Power solltest Du unbedingt nutzen und Artikelserien sind wirklich zu jedem Thema denkbar…

5) Social Services – Soziale Power in Traffic umwandeln

Soziale Dienste – dazu zählen Netzwerke, Bookmark-Dienste, Kommunikationsplattformen und und und – sind DER Inbegriff des Web 2.0. Mehr Menschen nutzen häufiger und länger soziale Dienste als die Online-Angebote der klassischen Medien. Auch diese enorme Power sollte man für den eigenen Traffic nutzen!

Und das Tolle an „social services“ ist eben, dass man selbst fast nicht agieren muss, man muss den Besuchern nur ein Sprungbrett schaffen.
Daher gehört etwa unter jeden Artikel die Möglichkeit, diesen Artikel zu twittern (an dieser Stelle sei für WordPress auf wpTwitBox verwiesen), ihn in sozialen Netzwerken zu teilen (etwa bei Facebook) oder einen Bookmark anzulegen.

Wenn Du diese Möglichkeit schaffst, so werden es Dir die Besucher denken und gleichzeitig mehr Traffic auf Deinen Blog lenken. Doch abermals ist die Voraussetzung guter Content!

Beim nächsten Mal: noch mehr Traffictipps für den eigenen Blog

Als Vorgeschmack auf den nächsten Artikel dieser Artikelserie: Dann geht es darum mit einem eigenen Newsletter, durch kluges SEO, durch ein Gewinnspiel-Sponsoring oder technische Verbesserungen im Blog mehr Besucher zu generieren. Denn nur mit Traffic macht’s ja auch Spaß.

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Über den Autoren

Mein Name ist Christian. Ich blogge bereits seit 5 Jahren - manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich. Weil ich in der Anfangszeit meiner Erfahrungen mit den von WordPress gebotenen Möglichkeiten unzufrieden war, habe ich mir einiges Wissen zu dieser tollen Software selbst beigebracht. Aus diesen Erfahrungen ist das Projekt wpLove.de geboren. Neben WordPress bringe ich mir aber auch das Thema SEO selbst etwas näher.

12 Kommentare zu "5 neue Tipps: Mehr Traffic für WordPress"

  1. adkorte 8. Juni 2010 um 22:14 Uhr · Antworten

    Besteht denn Interesse an einem Ebook?

  2. Martin 9. Juni 2010 um 06:10 Uhr · Antworten

    Einige deiner Tipps habe ich auch aber bis jetzt nur mäßigen Erfolg damit gehabt. Mal abwarten auf deine nächsten Tipps.

  3. adkorte 9. Juni 2010 um 07:46 Uhr · Antworten

    Kontinuität! 🙂 Das ist das Zauberwort. 😉
    Und es empfiehlt sich, Kontakt zu potentiellen und bisherigen Lesern aufzunehmen.
    Und twitterst Du?

  4. Martin 9. Juni 2010 um 07:57 Uhr · Antworten

    Ich schreibe jeden Tag, Twittere und auch bei Facebook veröffentliche ich meine Beiträge und paar anderen Diensten noch.

  5. adkorte 9. Juni 2010 um 08:09 Uhr · Antworten

    Wie viele Feed-Abonnenten hast Du?
    Wie viele Deiner Besucher kommen über Suchmaschinen?
    Wie bist du verlinkt? 😉

  6. Martin 9. Juni 2010 um 08:22 Uhr · Antworten

    Laut folgen mir 4 und das war es dann auch schon wieder. In den Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Ask werde ich gefunden auch wenn mir der SEO Monitor anzeigt das bei Google 0 steht, warum auch immer. wpSEO was ja so toll sein soll ist ebenfalls installiert. Kommentare auf Beiträge bekomme ich so gut wie keine auch. Keine Ahnung was ich falsch mache.

  7. Martin 9. Juni 2010 um 08:23 Uhr · Antworten

    Nachtrag, vergessen nach laut… „Twitter“ einzutragen.

  8. Martin 9. Juni 2010 um 08:26 Uhr · Antworten

    Nachtrag2: Bin auch bei den bekannten Blog Diensten wie Bloggerei oder dergleichen angemeldet, wo ein paar User auch dann bei mir rein schauen, aber leider nichts schreiben.

  9. Adrian 9. Juni 2010 um 10:48 Uhr · Antworten

    Hallo Martin.
    Leider vermixt Du hier einige Dinge miteinander.
    Daher mal geordnet:

    1) 4 twitter-Follower bringen leider so gut wie gar nichts. Versuche daher, an möglichst viele Follower zu kommen. Das dauert leider einige Zeit, aber selbst vielen Menschen zu folgen und gute Tweets abzusetzen ist ein erster Schritt.

    2) Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Thema für sich. Diesem werde ich mich hier in Zukunft noch einmal ausgiebiger widmen. Daher solltest Du sonst vorerst auf andere Tutorials zurückgreifen.
    Die 0 bei Google heißt wohl, dass dein Pagerank bei 0 ist. Dein Blog ist für Google also offenbar noch nicht so interessant.

    3) Diese Blogdienste spielen später dann nicht mehr so die große Rolle. Aktuell verringern die einzubindenden Buttons wohl nur Deine Ladezeit. Ich meine darauf könnte man auch verzichten…

    4) Um an Kommentare zu kommen, versuche Deine Leser mehr zu aktivieren: Stelle Rückfragen, bitte um Feedback. Und vorallem: Schreibe interessante Artikel!

    Eine Abschlussfrage: Wie alt ist Dein Blog denn?

  10. patrick 17. August 2010 um 16:32 Uhr · Antworten

    Denke mal gedult gehört auch zu den Tipps nur weil nicht gleich die Besucher in Strömen kommen sollte man nicht den Kopf in den Sand stecken. Wenn der Blog interessant ist steigen die Besucherzahlen von ganz alleine.

  11. dasWiesel 6. Februar 2011 um 17:49 Uhr · Antworten

    Guter Artikel wäre toll wenn es am Ende ein Ebook geben würde wo alles zusammengefasst wird.

    Was mich persönlich noch interessieren würde ist, in welchem Zeitrahmen sich das ganze abspielt. Wie lange dauert es bis man die ersten Resultate seiner Bemühungen sieht ?

    Freue mich auf die Fortsetzung der Artikel Serie

  12. Vincent 4. Mai 2011 um 20:38 Uhr · Antworten

    Durchaus interessanter Beitrag. Zwar bin ich an allen Punkten dran, aber gibt es noch Verbesserungsbedarf. trotzdem, YouTube ist auch schon meine 2 höhste Traffic Quelle nach Google.

    Könntest ja am Ende aus allen Artikel zum Thema „Mehr Traffic“ ein eBook machen 😉

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