Ideen in WordPress verwalten

Geschrieben von am 10. Jul 2009 in Plugins, Tipps & Tricks - 1 Kommentar

Oftmals habe ich selbst viele Ideen für neue Blogposts, mir fehlt aber genau in dem Moment dann die Zeit, den Beitrag auch zu schreiben. Für genau solche Gelegenheiten gibt es Plugins für WordPress, die sich dann als sehr nützliche erweisen: Plugins, die Ideen für Beiträge verwalten.

Auf genau drei solcher Plugins (dies sind mir die einzig geläufigen) möchte ich jetzt etwas genauer eingehen. Und – ich gebe es gern zu – der Perun hat mich dabei maßgeblich beeinflusst! 😉

WordNote

WordNote versteht sich selbst eher als kleines Notizbuch. Das kann für den Anfang auch reichen. Und WordNote bringt zudem auch einen entscheidenden Vorteil mit: Das Plugin ist direkt ins Dashboard integriert. Notizen für neue Beiträge, aufzunehmende Links und anstehende Änderungen und Updates können somit sofort nach dem Login erstellt werden.

Aber auch die Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen:

  • Die Notizen sind sehr rudimentär. Es können keine Überschriften abgelegt werden und weiterführende Links, etc. können nicht in einem speziellen Formularfeld eingetragen werden.
    Das macht das Arbeiten sehr unübersichtlich.
  • Zudem können „erledigte“ Themen nicht gelöscht werden. Es muss die ganze Notiz (ähnlich wie in einem Editor) bearbeitet werden.
  • Der Autor empfiehlt vor jeder Änderung der Notiz ein Backup, da alle Daten nur in einer Textdatei gespeichert werden. Der verbesserte Workflow wird so wieder ad absurdum geführt.

Mein Fazit für WordNote daher: Interessanter Ansatz, schlechte Umsetzung. Für eine wirkliche Verwaltung der eigenen Ideen für Beiträge taugt das Plugin leider nicht.

Post Ideas

Post Ideas ist da viel ausgereifter, der Autor hat wirklich verstanden, den Anforderungen einer ordentlichen Ideenverwaltung gerecht zu werden.

Insgesamt bietet die Verwaltung 5 Formularfelder:

Ideen verwalten mit Post Ideas

Ideen verwalten mit Post Ideas

  1. „Working title“: Hier wird der Titel für den Artikel, bzw. die zu erledigende Aufgabe angelegt. Das kann der spätere Titel sein, aber auch nur ein (wie die Bezeichnung schon sagt) ein Arbeitstitel.
  2. In „Description“ wird die Idee dann formuliert. Man kann sich hier schon selbst ein späteres Ziel formulieren oder einen Ausblick auf den Artikel schreiben.
  3. „Target Keywords“ funktioniert ganz ähnlich wie Tags: Eben solche werden dort angelegt. Dem Plugin fehlt jedoch der richtige Umgang mit diesen Tags. Man kann nicht gezielt nur nach bestimmten Stichwörtern suchen oder sich ähnliche Ideen anzeigen lassen.
    Schade, denn die Idee für Tags an sich ist sehr sinnvoll.
  4. Unter „Links“ kann man eben solche eintragen. Man muss diese jedoch mit einem | seperieren, was doch sehr ungewohnt ist.
    Dafür werden die eingetragenen Links dann nachher schön sortiert und direkt „klickbar“ angezeigt.
    Für mich ist diese Funktion Gold wert.
  5. Im fünften Feld „Priority“ gibt man dann eine Zahl zwischen 1 und 99 an. So lassen sich die Notizen dann nachher auch nach Priorität sortiert ausgeben.
    Allerdings sollte man es gar nicht erst soweit kommen lassen, dass man diese Funktion wirklich braucht! 😉

Für mich hat das Plugin allerdings auch eine kleine Schwächen: Die Ideen lassen sich nicht (wie etwa von den Entwürfen bekannt) direkt im Dashboard anzeigen. Zudem ist die Funktion sehr gut in den Weiten des Systems versteckt. Man findet das Plugin unter Werkzeuge – Post Ideas.

Wett gemacht wird das dadurch, dass man durch nur einen Klick aus der Idee gleich einen Artikel machen kann und die Idee dann automatisch gelöscht wird.

Fazit: Unbedingt installieren! Dieses Plugin ist wirklich zu empfehlen und für mich schon seit einiger Zeit Gold wert. Wer das nicht nutzt ist selbst schuld, wenn er seine Ideen vergisst!

Bild: Till Krech (Lizenz, 22.04.2011)

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Über den Autoren

Mein Name ist Christian. Ich blogge bereits seit 5 Jahren - manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich. Weil ich in der Anfangszeit meiner Erfahrungen mit den von WordPress gebotenen Möglichkeiten unzufrieden war, habe ich mir einiges Wissen zu dieser tollen Software selbst beigebracht. Aus diesen Erfahrungen ist das Projekt wpLove.de geboren. Neben WordPress bringe ich mir aber auch das Thema SEO selbst etwas näher.

Ein Kommentar zu "Ideen in WordPress verwalten"

  1. daniel 27. November 2009 um 22:21 · Antworten

    …naja. Sicher, das Plugin ist gut geschrieben. Aber ich erfasse mir ähnliche Stichworte, Ziele, Links u.ä. und speichere das halt als Entwurf. Das tuts aus meiner Sicht auch. Ich bin halt lieber vorsichtig und setze möglichst wenige Plugins ein. –> Performance, Kompatibilität mit neuen wp-Versionen…

    Trotzdem: guter Hinweis – ich wäre nie drauf gekommen, mir so etwas zu suchen 😉

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