7 Tipps: WordPress beschleunigen

Geschrieben von am 24. Mai 2010 in Tipps & Tricks - 35 Kommentare
wordpress-beschleunigen

Je mehr Artikel und Kommentare ein Blog hat und je mehr Besucher sich gleichzeitig auf ihm tummeln, umso langsamer wird das mit WordPress erstellte Lieblingsstück. Und je langsamer ein Blog ist, umso uninteressanter ist er für Besucher und umso schlechter wird er bei Suchmaschinen platziert.

Höchste Zeit also, etwas gegen immer schlechtere Ladezeiten zu tun! Ich verzichte hier jetzt allerdings auf irgendwelche tiefen Analysen mit komplizierten Prognosen und Erklärungen. Ich schreibe hier das auf, wonach ich lange gesucht habe, aber nie fündig wurde: 5 einfache Tricks, mit denen ich meinen WordPress-Blog schneller machen kann.

Ergebnis vergleich können

Damit du dein Ergebnis am Ende auch vergleichen kannst, empfehle ich das Ladezeiten-Tool von Pingdom. Mit diesem Tool solltest du einmal vor den Änderungen überprüfen wie schnell (oder langsam) deine Seite war. Und diesen Test gilt es auch nach den Änderungen noch einmal zu wiederholen. Die Ergebnisse des Test brauchst du dabei nicht notieren, du kannst sie in einer History unten rechts nachvollziehen.

1) JavaScript muss raus um die Ladezeiten zu verringern!

JavaScript (bzw. jQuery) wird in den meisten Fällen dafür sorgen, dass die Ladezeiten noch langsamer sind. Du solltest dir dabei die Frage stellen, ob du wirklich soviel JavaScript brauchst: Ist eine Lightbox für die Bilder notwendig? Kommst du nur mit jQuery-Slidern auf der Startseite aus? Und brauchen deine Besucher wirklich irgendwelche komischen Tooltips?

In den meisten Fällen (und davon gibt es deutlich mehr als die drei oben genannten) lautet die Antwort “Nein”. Zusätzlich solltest du immer bedenken: Es gibt immer noch Besucher, die JavaScript vollständig deaktiviert haben und dann eh nichts sehen.

Und wenn du die ganzen JavaScript-Dinge nicht brauchst, dann kannst du sie auch gleich entfernen. Denn jeder Codeschnipsel JavaScript (und dazu gehört auch Google Analytics, etc.) verursacht deutlich längere Ladezeiten.

Wenn schon, dann Google

Wenn du auf jQuery nun wirklich nicht verwenden kannst, dann solltest du das wenigsten nicht auf deinem eigenen Server hosten. Es gibt Anbieter, die das besser können.

Hierzu zählt Google: Google bietet im Rahmen von Google Code den Zugriff auf jQuery an. Ersetze den Aufruf von jQuery in deinem Header einfach durch diesen Google-Dienst:

<script type="text/javascript" src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.3.2/jquery.min.js"></script>

Google kann das wirklich besser und schneller, die Ladezeiten (also auch Besucher und dann auch wieder Google) werden’s dir danken!

2) Dateigrößen verkleinern und WordPress schneller machen

Kannst du dir vorstellen, wieviel Extra-Bytes nur durch Leerzeichen, Tabulatoren, etc. verwendet werden? Ich kann dir die Zahl nicht sagen, aber sie ist enorm!

Diese Leerzeichen machen bei der Programmierung auch viel Sinn, halten Sie den Quelltext doch schön übersichtlich und erleichtern das Arbeiten so ungemein. Aber ist erst einmal etwas fertig gestellt und muss nicht mehr geändert werden, so verursachen diese Leerzeichen dann doch nur längere Ladezeiten.

Aber das kann man umgehen! Das Zauberwort heißt hier “Code-Komprimierung”! Leerzeichen haben nichts mehr im Quelltext verloren!

Und wieder einmal ist es Sergej Müller, der mit einem kleinen Online-Tool diese Code-Komprimierung zu einem Kinderspiel macht: Einfach im Code Compressor den eigenen CSS- und JavaScript-Quelltext (wobei wir JavaScript ja eigentlich doof finden und deshalb ganz weglassen) in das Textfeld kopieren und die Kompressionsstufe auswählen. Den komprimierten Code kann man dann in die entsprechende Datei einfügen und diese aktualisieren.

Die Ergebnisse sind erstaunlich: Der Browser hat mit der Komprimierung überhaupt keine Probleme, aber die Dateigröße wird um bis zu 70% reduziert.

3) Bilder verkleinern und WordPress beschleunigen

Perfekte Bilder. Für Fotografen und auf riesen Displays oder für den Druck mag das noch wichtig sein. Für’s Web ist es in den meisten Fällen aber nicht! Da verursacht ein 300kB großes JPEG – auch bei Breibandverbindungen – nur lahme Ladezeiten und wenig Freude beim Besucher! Doch es muss auch nicht ein 300kB großes JPEG sein, um den Blog mit Bildern zu beleben!

Das richtige Dateiformat

JPEG und GIF sind out, BMP war noch nie etwas für’s Web!

Doch gibt es seit 2004 das Format PNG (Portable Network Graphics), das leider noch viel zu wenig genutzt wird! Denn PNG kann verlustfrei komprimieren (z.T. stärker als GIF) und unterstützt zudem noch Transparenz über den Alphakanal.

Daher die Devise: Immer PNG nutzen! Und nach Möglichkeit auch alle Bilddateien im Blog nach und nach durch PNGs ersetzen!

PNG beim alten Internet Explorer

Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn nicht… Na egal: Ich als Mac-Nutzer kann wieder nur ablästern. Doch um bei den Fakten zu bleiben: Der Internet Explorer in den älteren Versionen unterstützt PNG einfach nicht, bzw. die Transparenz der PNGs nicht.

Das muss man den Browsern mit Versionsnummer 6 und niedriger dann noch beibringen. Für diesen PNG-fix gibt es vielfältige Möglichkeiten. Einfach mal Google & Co. befragen!

Auch bei PNG geht noch was

Die Standard-Kompressionen aus den unterschiedlichen Bildbearbeitungsprogrammen sind häufig leider nicht optimal und es lässt sich noch viel überflüssige Information beseitigen. Hierzu gibt es (sowohl für PC, als auch für Mac) eine ganze Reihe von kleinen Helferlein, die diese Arbeit und kompliziert, aber verlässlich übernehmen. Einfach mal in einer Suchmaschine danach suchen und für alle “Macianer”: Sergej hat letztens erst ein solches Tool vorgestellt!

4) WordPress cachen und schneller machen

Ein Großteil von Geschwindigkeit und Traffic geht bei WordPress durch die immer gleichen Anfragen verloren. Stellt euch einmal vor, 5 Besucher schauen sich innerhalb von 2 Minuten exakt die gleiche Seite an. Dann liefert WordPress in diesen 2 Minuten genau 5-mal exkat die gleiche Seite aus. Mit den gleichen Bildern, mit den gleichen Datenbankabfragen usw. Viermal wird dann Traffic verursacht, der schon beim ersten Mal verursacht wurde.

Doch auch diesen Überfluss kann man abstellen. Caching ist hier das Zauberwort. Und wieder einmal bieten ganz viele Programmierer mit ihren WordPress-Plugins ganz viele unterschiedliche Lösungen an.

Da ich nicht alle Lösungen ausprobiert habe, aber mit einer ganz zufrieden bin, empfehle ich an diese Stelle einmal “W3 Total Cache“, mit dessen Arbeit ich ganz zufrieden bin. Aber Achtung: Nur unter PHP5 funktionieren alle Features einwandfrei und ihr solltet ggf. mit eurem Provider vorher klären, ob der Webspace alle benötigten Einstellungen und Möglichkeiten mitbringt.

5) WordPress-Datenbank sauber halten und beschleunigen

Mit jeder neuen Version bringt WordPress eine Reihe von angenehmen Features mit, die das Schreiben deutlich erleichtern. Doch in aller Regel sind diese Features auch mit mehr Arbeit für die Datenbank verbunden.

So ist es etwa bei der Funktion der sog. “Revisionen”: WordPress speichert beim Schreiben eines Artikels automatisch und auf Befehl immer die aktuellste Version. So kann man sichergehen, dass auch bei einem möglichen Browserabsturz alle Änderungen auch noch gespeichert sind.

Allerdings wird mit jedem Speichern des Artikels eine sog. Revision auch in der Datenbank gespeichert. Bei meiner Arbeitsweise etwa können das schnell mal bis zu 50 Revisionen pro Artikel sein. Und die WordPress-Datenbank bläht sich dann auf, denn WordPress löscht beim Veröffentlichen eines Artikels die Revisionen nicht automatisch.

Abhilfe schafft hier jedoch das Plugin “Delete Revision“: Es löscht auf Befehl alle Revisionen aus der Datenbank und minimiert die Datenbanklast so enorm. Außerdem bringt das Tool gleichzeitig einige nette Features zur Datenbank-Optimierung mit, sodass man phpMyAdmin, etc. in den meisten Fällen gar nicht mehr braucht.

6) gzip-Komprimierung aktivieren

Mit einem WordPress-Update ist vor einiger Zeit leider die Standard-Option der gzip-Komprimierung verloren gegangen. Denn diese Komprimierung ist doch so wichtig! Denn wie auch bei Bildern oder CSS-Dateien gilt auch bei allen anderen System-Dateien: Je kleiner, umso besser. Und mit gzip können nun einmal alle Suchmaschinen und Browser auch etwas anfangen und finden es sogar gut, wenn diese Komprimierung aktiviert ist.

Wer also mitdenkt, der aktiviert die gzip-Komprimierung auch dann, obwohl sie nicht mehr Standard-Feature von WordPress ist. Im Prinzip gibt es hierfür zwei Möglichkeiten.

gzip über .htaccess aktivieren

Eine erste Möglichkeit ist, alle Dateien über einen Eintrag in der .htaccess (bei den meisten Apache-Servern die Regel, aber Ausnahmen bestätigen eben solche) ins gzip-Format zu bringen.

Da gibt es beispielsweise diese Möglichkeit (gefunden bei perun):

<FilesMatch "\\.(js|css|html|htm|php|xml)$">
SetOutputFilter DEFLATE
</FilesMatch>

Aber es gibt auch viele andere Varianten. Hier würde auch eine Suche bei Google & Co helfen.

gzip mit WordPress-Plugin

Wer von diesem ganzen Apache-Kram keine Ahnung hat und sich damit auch nicht weiter beschäftigen will, der kann wieder einmal auf eines der zahlreichen WordPress-Plugins zurückgreifen.

Sergej bietet mit wpCompressor ein sehr einfaches Plugin an, das schon eine erste gute Wahl ist. Beachten sollte man hierbei allerdings, dass das Plugin von Sergej nur die Beiträge, nicht aber CSS- oder JavaScript-Dateien komprimiert. Besser wäre da tatsächlich die .htaccess-Variante, aber besser als gar nichts ist wpCompressor allemal.

7) WordPress-Plugins deaktivieren

Jedes Plugin braucht Serverleistung. Das eine mehr, das andere weniger. Und wie schon bei den Sicherheitstipps für WordPress gilt auch hier: Je weniger Plugins aktiviert sind, umso besser!

Deshalb schaut nach, ob ihr wirklich alles braucht, was da so aktiviert ist. In vielen Fällen wird die ehrliche Antwort ein klares “Nein” sein! 😉

Noch viel mehr Tipps und Tricks

Diese sieben Ratschläge von mir waren lange noch nicht das Ende der Fahnenstange. Man kann noch viel mehr machen! Doch waren diese sieben Ratschläge diejenigen, die auch mir bei der Umsetzung am leichtesten gefallen sind.

Wer sich für mehr interessiert, der wird im Internet schnell fündig. Zum Beispiel hier:

Eure Erfahrungen beim Beschleunigen von WordPress

Und? Wie sieht’s aus? Konntet ihr mit meinen Tipps euren WordPress-Blog noch schneller machen? Ich freue mich auf euer Feedback!

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Über den Autoren

Mein Name ist Christian. Ich blogge bereits seit 5 Jahren - manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich. Weil ich in der Anfangszeit meiner Erfahrungen mit den von WordPress gebotenen Möglichkeiten unzufrieden war, habe ich mir einiges Wissen zu dieser tollen Software selbst beigebracht. Aus diesen Erfahrungen ist das Projekt wpLove.de geboren. Neben WordPress bringe ich mir aber auch das Thema SEO selbst etwas näher.

35 Kommentare zu "7 Tipps: WordPress beschleunigen"

  1. adkorte 24. Mai 2010 um 16:12 · Antworten

    Ich bin zwar noch bei knapp 4 Sekunden, aber es war auch mal schlimmer. 😉 Nur so am Rande… 😉

  2. realloc 24. Mai 2010 um 16:30 · Antworten

    Schöne Auflistung! Besten dank für diesen Artikel.

    Für den IE 6 würde ich persönlich gar nichts mehr machen. Wer mit diesem Browser durch die Gegend surft, sollte nach meiner Meinung mit der Nichtdarstellbarkeit sämtlicher Webinhalte bestraft werden. 😉

  3. adkorte 24. Mai 2010 um 16:34 · Antworten

    Danke für deinen Kommentar. Freut mich, wenn mit meinen Gedanken noch jemand was anfangen kann. 😀

    Zu IE6: Schau mal bei dir in Analytics rein! 😉 Auf wplove.de ist das nicht so extrem, aber auf anderen Blogs habe ich zeitweise 10% IE6-Besucher. 😉 Und die wenigsten wissen, wie doof IE6 ist. Leider!

  4. realloc 24. Mai 2010 um 16:52 · Antworten

    Ich sehe das auch in meinen Statistiken. Aber mal ganz ehrlich, warum sollte man noch Fixes für diesen Browser einbauen, wenn sogar schon Microsoft anfängt, deren Benutzer zu gängeln.

    Du bist zwar gerade beim Ausmisten der Plugins, aber vielleicht kann man sowas hier trotzdem empfehlen: Anti IE 6 Plugins 😉

  5. adkorte 24. Mai 2010 um 16:59 · Antworten

    Danke. 😉

  6. Dieter 24. Mai 2010 um 18:36 · Antworten

    Schöne Zusammenstellung der wichtigsten Tipps zum Beschleunigen von WordPress. Beherzige ich auch. Ausnahme: Fotos sind m.E. als jpg anzubieten und Icons verwende ich überwiegend das Format gif. Da gibt es dann keine Transparenz-Probleme mit dem alten IE.

    Ich habe vor über einem Jahr angefangen die Zahl der HTTP-Requests bei meiner WordPress-Installation zu verringern, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. In dem Zusammenhang würde ich den Einsatz von CSS-Sprites noch hervorheben (siehe dazu etwa meinen Artikel unter CSS-Sprites mit Generator erstellen ).

  7. Susi 24. Mai 2010 um 18:37 · Antworten

    Schöner Artikel. Die gzip-Komprimierung hatte bereits aktiviert und jetzt habe ich mal das Plugin “Delete Revision” eingebaut.

    Bei den Bildern sehe ich das anders und nutze immer noch sehr viel .jpg weil die .png’s viel größer sind, was ich eigentlich aufgrund der Ladezeiten vermeiden möchte.

  8. adkorte 24. Mai 2010 um 18:51 · Antworten

    @Dieter: Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung. Ich glaube ich kann dir ohne Probleme zustimmen. 😉

    Zu den CSS-sprites: Das habe ich bewusst herausgelassen, weil das Theme wohl nicht ein einfach umzusetzender Tipp ist, sondern schon viel Zeit bedarf.
    Aber da setze ich mich auch mal dran…

    @Susi: Stimmt zum Teil! 😉 PNGs sind dann kleiner, wenn du andernfalls dein Bild in JPEG verlustfrei komprimieren würdest. Stören dich einige Artefakte nicht, dann ist JPEG immer noch die bessere Wahl, das stimmt.

  9. Dieter 24. Mai 2010 um 19:59 · Antworten

    @adkorte
    CSS-Sprites bringen vor allem bei Icons etwas. Ansonsten habe ich jede Grafik, die nicht nötig ist, einfach rausgeworfen. Das erhöhte bei mir auch die Ladegeschwindigkeit. Besser als komprimieren ist halt ganz weglassen. 😉

    Die Pingdom Tools weisen übrigens in der letzten Zeit für meine Startseite in der Regel eine Ladezeit von rd. 1,8 Sekunden aus.

  10. Zauberer 25. Mai 2010 um 13:07 · Antworten

    Hi,

    danke für die Auflistung, das Plugin “Delete Revision” habe ich gleich mal installiert, da kommen ja schon einige automatische Speicherungen zusammen …

    Eine kurze Frage oben zum Text, sollte es nicht Ergebnisse vergleichen können heißen?

    Fürs cachen nutze ich das W3 Total Cache und das funktioniert super.

    @Dieter, meine Seite liegt irgendwo zwischen 2,4 – 2,9 das schwankt irgendwie immer …

    Grüße aus der Hauptstadt 🙂

  11. adkorte 25. Mai 2010 um 14:56 · Antworten

    Hallo “Zauberer”.

    Vielen Dank für deinen Kommentar.
    Eine Anmerkung allerdings: Ich weise direkt über dem Kommentarfeld hin, dass dies keine Spamschleuder ist. Für Keywordspam gilt dasselbe.
    Daher: Ernst gemeinte Kommentare unter echtem Namen begrüße ich sehr. Wenn du allerdings unter “Zauberer” schreibst und eine Zaubererseite verlinkst, dann muss ich davon ausgehen, dass du den Kommentar nur den “follow”-Kommentars wegen schreibst. Diese Annahme bedeutet für dich dann, dass mindestens dein Link gelöscht wird und du im schlimmsten Fall in der Blacklist/Spamfilter landest.

    Danke für dein Verständnis.

  12. Zauberer 25. Mai 2010 um 16:07 · Antworten

    Hallo Adrian,

    ich finde ja es ist ein Unterschied, ob ich einen halbwegs sinnvollen Kommentar abgebe oder einfach nur schreibe: “super Bericht …”

    Viele meiner Freunde nennen mich nun mal “Zauberer”, wenn ich in Mexico bin sagen sie “Mago” – es ist gleichzeitig mein Spitzname …

    Ich denke, bei der Seite hier, einem PR 0 und momnetan 49 ausgehenden Links, habe ich nicht wirklich vor hier was abzufassen.

    Warum auch, ich blogge schon ne ganze Weile, habe ca. 300 Besucher täglich und 140 Feedleser, bin im WP Forum aktiv und lese täglich einige Feeds, wozu deiner bis heute auch gezählt hat.

    Schade, dass manche nicht gelernt haben zu Differenzieren und somit halt so manchen Leser vergraulen.

    Ich rege mich auch nicht über deine Google Werbung und die 4 nicht benutzten Werbeblöcke auf, geschweige denn über den Link – Geld verdienen im Internet – in deiner Blogroll…

    Ich habe bisher immer unter “Zauberer” meine Kommentare abgegeben, aber ich danke dir für den Hinweis, ich werde mal darüber nachdenken und vielleicht “Zauberer Victor” schreiben, doch ich denke dann passiert mir das selbe 🙂

    Das wäre doch mal ein interessanter Beitrag, wo fängt Spam an und wo hört er auf?

    Also in dem Sinne für ein sauberes Internet 🙂

    Grüße aus der Hauptstadt

    Victor, der Zauberer 🙂

    realloc

    • adkorte 25. Mai 2010 um 23:37 · Antworten

      Hallo Victor.

      Wie versprochen meine Antwort auf deinen Kommentar! 😉

      1) Mag sein, dass “Zauberer” Dein Spitzname ist. Und trotzdem verursacht dann ein Kommentar mit Link zu einer Zaubererseite einen faden Beigeschmack.
      2) Trotz (noch) PR0 auf dieser Unterseite können aus SEO-Sicht auch viele wertarme Links entscheidend sein. Da macht’s eben die Masse…
      3) Dass Du nun nicht mehr meinen Feed abonnierst ist schade, aber ich kann’s verkraften. 😉 Dass diese Diskussion über die Frage ob Spamlink oder nicht nun Auslöser war, ist aber wirklich bedauernswert. Da gibt es – glaube ich! – bessere Begründungen. Aber diese Tatsache ändert dennoch nichts an meiner Einstellung.
      4) Nun meine Werbung zu bedauern, weil ich deinen Link nicht mochte, finde ich wie “Äpfel mit Birnen vergleichen”: Auch Du kannst natürlich Werbung buchen. Aber kostenloser Werbeplatz für Jedermann bin ich nicht. Profitiert jemand anders von meiner Arbeit, so finde ich es nachvollziehbar, dass ich dann auch ein Stück vom Kuchen haben möchte.
      Und dass ich in meiner eigenen Blogroll meine eigenen Projekte verlinke, sei mir gestattet. 😉
      5) Auch mit “Zauberer Victor” hätte ich vermutlich ein Problem gehabt. Das kann ich jetzt – wo wir schon mitten im Disput sind – nur noch schwer beantworten. Bei “Victor” wäre dein Link aber in jedem Fall stehen geblieben!
      6) Deinen Vorschlag zum Thema “Wo fängt Spam an, wo hört er auf” greife ich gerne einmal auf. Er steht schon im Terminplaner und wartet auf “Beackerung”.

      Nun hoffe ich, dass du meine Position vielleicht etwas nachvollziehen kannst! 😉

      Grüße aus der Mitte Deutschlands!

  13. Dieter 25. Mai 2010 um 23:45 · Antworten

    @adkorte
    Ich freue mich schon auf Deinen Artikel zum Thema “Wo fängt Span an, wo hört er auf”.

    Im Übrigen hätte ich wie Du entschieden. Es gibt nicht nur automatischen Spam, sondern auch manuellen Kommentar-Spam. Da mag jeder eine andere subjektive Grenze haben, aber ich bin da auch wegen dem Thema Bad Neighbourhood (schlechte Nachbarschaft) restriktiv.

  14. Victor 26. Mai 2010 um 00:32 · Antworten

    @ Adrian,

    ich lasse auch nicht jeden Link auf meinem Blog zu, doch schaue ich mir die Kommentare und auch Seiten zu denen verlinkt wird an.

    Was die Äpfel und Birnen anbelangt, frage ich mich immer wieviel man mit dem Blog, im momentanen Stadium, wirklich verdient und ob es nicht sinnvoller wäre diese zu einem späteren Zeitpunkt zu schalten, aber wenn da deine Schmerzgrenze höher ist ok 🙂

    Und du wirst es kaum glauben, ich hatte mir schon deine Seite “Werbung buchen” angeschaut. Ja, im ernst.

    Über das Thema SP. wann geht es los und wann hört es auf habe werde ich auch mal ein bisschen schreiben …

    Ansonsten bin ich ja lernfähig, wenn auch begrenzt und schreibe nun brav Victor 🙂

    @Dieter
    wegen dem Thema was du da angesprochen hast, das ergibt für mich so keinen Sinn, wo ist der Unterschied ob der Link nun mit Vorname oder einem “KW” gesetzt bleibt? Kannst du mir das bitte erklären?

    Danke

  15. Sebastian 26. Mai 2010 um 09:52 · Antworten

    Statt W3 Total Cache würde ich WP SuperCache nehmen, nach diversen Benchmarks war bei WP SuperCache die CPU Load niedriger.

  16. adkorte 26. Mai 2010 um 13:13 · Antworten

    @Sebastian: Ja, in der Tat habe auch ich kürzlich erst einen sehr umfangreichen Benchmark-Test zu verschiedenen Caching-Lösungen gefunden. Den werde ich dann bald erst einmal ausgiebig lesen.
    W3 Total Cache war nun meine Empfehlung, weil ich selbst sehr gut damit zurecht kommen, die CPU-Load für akzeptabel halte und die Ergebnisse sehr gut sind.

  17. realloc 26. Mai 2010 um 14:19 · Antworten

    Ich habe erst kürzlich auf die harte Tour spüren müssen, dass W3 Total Cache beispielsweise gar nicht gut mit WPML zusammenarbeitet.

  18. adkorte 26. Mai 2010 um 23:20 · Antworten

    Wie versprochen bin ich nun der Frage nachgegangen, wo Spam beginnt: http://www.wplove.de/seo/wo-beginnt-spam/783/
    Allerdings ist es mehr eine Erklärung meines Denkens geworden, ich freue mich trotzdem auf die Diskussion!

  19. Susann 31. Mai 2010 um 11:58 · Antworten

    Hi Adrian,
    prima Artikel.
    Aber muss es immer ein Plugin sein? Eine Zeile in der wp-config reicht um die Rev auszuschalten;-) http://www.tipps-archiv.de/wordpress-revision-funktion-deaktiviere.html
    Viele Plugins erzeugen mehr Last als sie bringen. Auch das Cachen ist nicht ohne – kurzfristig vielleicht hilfreich. Es stellt sich die Frage, ob man da nicht besser etwas in Hardware investiert und nen “größeren” Server nimmt.

    lg
    Susann

    • adkorte 31. Mai 2010 um 12:02 · Antworten

      Danke für Deine Meinungen. Ich habe ja gesagt, dass ich gern drüber streite. 😉
      Aber ein Hinweis noch zu deinem Link: Euer/Dein Layout hat’s leider ganz zerhauen.

      Und zu dem Tipp allgemein: Die Revisionen ganz zu deaktivieren halte ich für gefährlich. Ansich ist die Funktion ja tatsächlich ganz nützlich…

  20. Susann 10. Juni 2010 um 16:28 · Antworten

    Mein Layout – wenn das der Webdesigner hört – das ist Absicht;-)

    Ich kann keinen Fehler feststellen …

    Ich hab die Revisionen noch nicht gebraucht – vielleicht wenn man mehr bzw längere Artikel schreibt, und das öfters mal komplett ändert kann das schon Sinn machen.

  21. Thomas Gauck 6. Januar 2011 um 21:35 · Antworten

    Ich bin der Meinung, daß die allermeisten IE6-Benutzer eh Webdesigner sind, die die Performance und Darstellung ihrer Seiten testen, denn die Zahl bleibt seit langer Zeit ziemlich konstant …

  22. Constantin Schneider 21. April 2011 um 14:55 · Antworten

    Heyho,

    Vielen Dank für den tollen Artikel. Das mit dem GZip war mir neu und wir haben es direkt ausprobiert.
    2 Daumen hoch ;). Das macht Laune.

    Viele Grüße,
    Constantin

  23. Vincent 4. Mai 2011 um 20:43 · Antworten

    Super Tipps! Aber bei mir kannst du in Sachen “png”s nicht meckern, ungefähr 98% meiner Bilder sind png´s ;). Plugins zu deaktivieren lohnt sich immer!!

  24. Goeran 9. Januar 2012 um 14:04 · Antworten

    Danke für die Tipps! Mal echt wohltuend, dass Du nicht so in dem selben Einheits-Stil schreibst, wie andere SEO-, Optimierungsseiten. Vor allem die Sache mit den .png Grafiken war mir neu, werde ich al bei kommenden Beiträgen umsetzen. Und auch der Eintrag in der .htaccess war mir neu. Habe ich soeben mal testweise eingetragen. mal sehen ob es was bringt.

    Gruss Göran

  25. Markus 6. April 2012 um 23:11 · Antworten

    Eine gute Möglichkeit WordPress zu beschleunigen ist wenn man folgende Plugins zusammen aktiviert: QuickCache + WP-Minify + http express und Autoptimize. Das beschleunigt WordPress ungemein. Dazu noch das in die htaccess:

    # compress
    
    ExpiresActive on
    ExpiresDefault "access plus 6 month"
    SetOutputFilter DEFLATE
    
      mod_gzip_on Yes
      mod_gzip_dechunk Yes
      mod_gzip_item_include file \.(html|txt|css|js|php|pl|gif|png)$
      mod_gzip_item_include handler ^cgi-script$
      mod_gzip_item_include mime ^text/.*
      mod_gzip_item_include mime ^application/x-javascript.*
      mod_gzip_item_exclude mime ^image/.*
      mod_gzip_item_exclude rspheader ^Content-Encoding:.*gzip.*
    ExpiresActive on
    ExpiresDefault "access plus 6 month"
    
    
    FileETag none
    
  26. Marcus Graf 25. Mai 2012 um 14:24 · Antworten

    Hey, interessanter Artikel, allerdings würde ich auch noch auf Social Plugins eingehen. Bindet man sie zB auf der Postübersicht ein (index.php, je nach Theme), werden sie natürlich für jeden Post eingebunden. Hilfe schafft da entweder ein Link zu einer Sharesite oder aber die Share buttons nur auf den Einzelseiten einzubinden. In Chrome kann es durch die ganzen Share iFrames schon zu sehr starken “Rucklern” kommen, sobald man 10 mal Twitter, Facebook und Google+ einbindet. Ich denke Firefox und co. schlagen sich nicht besser.

    • Adrian 25. Mai 2012 um 23:56 · Antworten

      Danke für die Anregung! Interessanter Gedanke, werde ich demnächst mal weiter aus”denken”/-formulieren! 🙂

  27. Marcus Graf 25. Mai 2012 um 14:29 · Antworten

    Achso und: Wieviele Artikel angezeigt werden hat auch einen großen Einfluss auf die oben genannte Problematik und natürlich auch auf die WordPress Performance selbst.

  28. Olli 29. Mai 2012 um 11:33 · Antworten

    Danke für den Artikel. Leider machten widersprüchliche oder inkorrekte Passagen wie “Ergebnis vergleich können” und “Wenn du auf jQuery nun wirklich nicht verwenden kannst” das Lesen unnötig schwer…

    • Adrian 29. Mai 2012 um 12:08 · Antworten

      Danke für dein Feedback! Ist für mich unglaublich wichtig, um zukünftige Artikel besser zu machen!

  29. Artur J. 30. Juni 2016 um 15:27 · Antworten

    Das mit dem Java rauswerfen ist nicht so einfach 🙁

    Auf meiner Webseite http://www.boom-style.de … habe ich unglaubliche 64 davon 😀
    Und keines könnte ich derzeit entbehren. Woocomerce, bbpress, buddypress sind hier schon beim core gut damit gefüttert. Dazu kommen Design Addons für den VisualComposer und Bang liegt die Seite bei 64 Files.

    Ich werde auf gund der hohen Latenz Zeit durch den Sharehoster 1&1 die Webseiten Dateien auf einen Mangaged Server mit 2 vcores und 3GB RAM auslagern.
    Derzeit sind 7529,779 ms (Latenz*) schon extrem hoch und die Ladezeit liegt im Schnitt bei 9sec.
    Ich habe auch schon die Auswirkungen eine besseren Latenz von etwa 4000ms gesehen wo die Seite dann Schlagartig bei etwa 5sec Ladezeit hinbekommen hat.

    Ich denke mal, dass wenn ich die Latenz auf unter 500ms bekomme auch die Ladezeiten trotz Java einen akzeptablen Wert erreichen.

    Was meint Ihr?

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