10 elementare Tipps für SEO mit WordPress

Geschrieben von am 11. Jun 2010 in SEO - 25 Kommentare

Suchmaschinenoptimierung (engl. SEO) ist in aller Munde: Durch mehr oder weniger viel Arbeit kann man etwa den eigenen WordPress-Blog in Google und anderen Suchmaschinen besser platzieren und bekommt so kostenlosen Traffic. Doch wird SEO häufig vollkommen missverstanden und Halbwissen führt zu schweren Problemen.

Daher möchte ich in diesem Mini-Tutorial einmal fünf elementare Tipps für die Suchmaschinenoptimierung mit WordPress ohne Plugins geben. Aber Achtung: Dieses Tutorial ist nur für Einsteiger gedacht! Fortgeschrittene werden wohl besser in anderen Tutorials weiterlesen.

Einige Vorbemerkungen: SEO richtig machen

Suchmaschinenoptimierung ist eine kleine Wissenschaft für sich! Ich gebe es frei zu: Ich bin kein Experte, habe mir in den letzten Jahren dennoch einiges Wissen aneignen können. Sollte ich doch mal falsch liegen, bitte ich um Korrektur in den Kommentaren!

Dieses Mini-Tutorial ist keine wissenschaftliche Arbeit! Sie soll nur in wenigen, einfachen Schritten erklären, wie man als SEO-Neuling mit WordPress beginnen kann und welche Möglichkeiten es zu besseren Positionierung bei Google und Co. gibt. Deshalb bitte ich bei allen Profis auch um Verständnis, wenn ich „URI“ und „URL“ zum besseren Verständnis mal synonym verwende oder wichtige Vorbemerkungen (etwa zur Wichtigkeit „gestreuter“ Links) einfach weglasse.

Wenn ihr selbst ein Profi-Tutorial geschrieben habt, dann freue ich mich über den Link in den Kommentaren!

1. Wonach suchen andere? – Die richtigen Keywords finden

Dieser erste Punkt der Suchmaschinenoptimierung bezieht sich nun weniger auf WordPress. Doch ist er der zentrale Ausgangspunkt für alle Bemühungen im SEO: Ich muss erst einmal wissen, wonach potentielle Besucher so suchen.

Gibt es Synonyme? Sind meine eigenen Keyword-Ideen überhaupt sinnvoll? Wieviele Besucher kann ich zu welchem Keyword erwarten? Das sind zentrale Fragen, die vor der Optimierung geklärt werden müssen, weil sonst jegliche Arbeit ins Leere läuft.

Nun gibt es viele Tools, um die richtigen Keywords finden zu können. Eine einfache und kostenlose Möglichkeit stellt Google aber auch selbst zur Verfügung: Google Adwords Keyword Tool.

Habe ich dann die passenden Keywords gefunden, kann ich damit die folgenden Schritte der Suchmaschinenoptimierung besser durchführen.

2. Was lese ich hier? – Titel und Metadaten anpassen

Die nun gefundenen Keywords gehören bei jeder WordPress-Installation auch in den Titel, die Meta-Description und die Auflistung der Meta-Keywords. Wer mit all dem nichts zutun haben möchte, der kauft sich eine Lizenz von wpSEO. Warum, das steht hier.

Wer das Geld nicht ausgeben möchte (auch wenn es gut angelegt wäre), der hat aber auch einige andere, kostenlose Alternativen mit WordPress. Auch Sicherheits- und Performance-Gründen verzichte ich an dieser Stelle auf die Beschreibung möglicher WordPress-Plugins. Alle Änderungen kann man durch einige Arbeit am eingesetzten WordPress-Theme auch selbst durchführen! An dieser Stelle sei aber auch an die 10 Must-Have SEO-Plugins für WordPress erinnert!

WordPress-Titel optimieren

Die Kunst beim title-Tag ist vorallem, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unterschiedlicher Bereiche einzugehen. Die Standardeinstellung von WordPress, die auch in den meisten WordPress-Themes eingesetzt wird, ist leider etwas lahm. Eine bessere Möglichkeit hierfür stellt webdemar vor:


<title><?php
if(is_single() || is_page()) {
single_post_title(); echo ' | '; bloginfo( 'name' );
} else {
if(is_category() || is_archive()) {
wp_title(''); echo ' auf '; bloginfo( 'name' );
} else {
if(is_front_page() || is_home()) {
bloginfo('name'); echo ' | '; bloginfo( 'description' );
} else {
wp_title('');
} } } ?></title>

WordPress-Meta-Description optimieren

Gleiches gilt für die Meta-Description. Auch hier sind die Standard-Einstellungen nicht das Wahre. Und abermals macht webdemar einige gute Vorschläge: Er verwendet in seiner Lösung auf der Startseite die Blogbeschreibung (die in den Einstellungen vorgenommen werden kann), in jedem einzelnen Beitrag hingegen wird die gekürzte Vorschauversion des Feed als Beschreibung der Seite ausgegeben.


<?php if(is_home()) : ?>
<meta name="description" content=" <?php bloginfo( 'description' ); ?> ">
<?php else : ?>
<meta name="description" content=" <?php the_excerpt_rss(); ?> ">
<?php endif; ?>

WordPress-Meta-Keywords optimieren

Die Umsetzung bei den Keywords in den Meta-Informationen ist etwas einfacher. Hier macht webdemar den Vorschlag, einfach die Tags des Beitrags auch als Keywords zu verwenden. In den meisten Fällen macht das Sinn:

<meta name="keywords" content="<?php
$posttags = get_the_tags();
if ($posttags) {
foreach($posttags as $tag) {
echo $tag->name . ' ';
}
}
?>">

3. Das lese ich gern! – Guter Content ist (fast) alles!

Gerne unterschätzt, aber das, wofür man SEO eigentlich betreibt: Der Content. Und hier kommt es wie so oft auf die Qualität an!

Der Begriff „Qualität“ ist abgeleitet vom lateinischen Wort „qualis“ und bedeutet „wie beschaffen“. Demnach beinhaltet Qualität zunächst neutral die Beschaffenheit, die Güte oder den Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung. Ob eine Qualität als gut oder schlecht bewertet wird, ist von dem Erfüllungsgrad der erwarteten oder festgelegten Kriterien abhängig.
Quelle: Gruene-Werkstatt.de

Doch heißt Qualität mehr als nur ordentliche Rechtschreibung!

Qualitativ hochwertiger Content zeichnet sich auch aus durch verständlichen Satzbau und die Verwendung von Absätzen. Das vereinfacht bei Besuchern und Suchmaschinen Verständnis und Lesefluss. Doch gibt es – insbesondere aus SEO-Sicht – noch andere Faktoren für die Qualität – und damit die Hochwertigkeit – von Content.

So ist etwa auf die Verwendung der (in 1.) ausgewählten Keywords zu achten: Diese sollten mit einer Dichte von ca. 2% im Text auftauchen. Man spricht hier von Keyword-Density. Wichtig ist hierbei jedoch auch, dass für die ausgewählten Keywords auch Synonyme verwendet werden, damit Google nicht einen reinen Suchmaschinentext vermutet. Ab und an sollten die Keywords zudem (fett oder kursiv) markiert werden.

Weiterhin spielen für optimierte Texte Überschriften eine zentrale Bedeutung. Sinnvolle Überschriften – in denen abermals auf die zu optimierenden Keywords platziert werden – gehören zu jedem Text.

4. So wie das Salz in der Suppe: Richtige Überschriften!

Doch ist das mit den Überschriften so eine Sache: Leider viel zu oft werden Sie falsch verwendet. Und das obwohl Google diesen Überschriften eine so wichtige Rolle zuteil werden lässt.

Überschriften sind hierarchisch in die Abstufungen H1 bis H6 unterteilt, wobei H1 die höchste, H6 die geringste Bedeutung hat. Diese Bedeutung zu erkennen und umzusetzen muss Pflicht eines jeden Bloggers sein.

  • H1 wird in der Regel für den Seitentitel verwendet. Das ist gut so.
  • H2 sollte für die Artikelüberschrift verwendet werden. Das ist leider nicht immer so.
  • H2 wird leider viel zu oft in der Sidebar, als Überschrift für Widgets verwendet. Das ist doof.
  • H3 bis H6 sollten als Zwischenüberschriften im Text verwendet werden.

Leider ist es oftmals viel zu bequem, die falschen Überschriften zu verwenden, weil das Theme so eine schöne Formatierung vorgibt. Aber dafür gibt es doch CSS! Mal am Rande: Ich nehme mich selbst von dieser Kritik nicht aus, auch ich mache es immer wieder falsch und muss noch an mir Arbeiten.

Um mal zu verdeutlichen, wie man die Überschriften am besten wählt, hier ein kleines Schaubild.

Überschriften richtig verwenden

Überschriften richtig verwenden

Ob man nun in der Sidebar keine Überschriften verwenden sollte, das können wir alle gerne noch einmal (in den Kommentaren) diskutieren. Ich möchte mit dem Schaubild aber vorallem auf die richtige (hierarchische) Verwendung der Überschriften hinweisen.

Insbesondere H2 und H3 haben für Google eine hohe Bedeutung, wenn es darum geht die Relevanz einer Seite und deren Content festzustellen. Die Verwendung dieser Überschriften-Typen (mit Verwendung der bedeutenden Keywords) muss daher Pflicht sein.

5. Hier bin ich also: WordPress Permalinks richtig verwenden

Sprechende Webadressen bieten einen echten Mehrwert: Nicht nur für die Suchmaschinen, auch für die Besucher. So zeigt eine solche sprechende Webadresse dem Besucher an, wo er sich gerade befindet und Google bezieht aus diesen sprechenden URLs wichtige Keywords für die Platzierung der Seite in den SERPs.

Daher sollte wirklich jeder seine WordPress Permalinks optimieren! In jeden Permalink gehört mindestens ein wichtiges Keyword und WordPress macht die Optimierung so einfach: Durch entsprechende Tags kann man die Permalinks nach eigenen Vorstellungen gestalten, einzige Voraussetzung ist die Unterstützung von Mod_rewrite (auf dem Webserver).

Wie man die eigenen Permalinks optimieren kann, habe ich einmal hier vorgestellt: WordPress Permalinks optimieren

6. Hier ist ja noch mehr: Interne Verlinkung verbessern

Leicht die anderen Beiträge eines Blogs zu finden ist für Besucher, aber auch für die Suchmaschinen enorm wichtig. Ein einfacher Schritt um dieses Verhalten zu unterstützen, ist es, die interne Verlinkung der Beiträge und Seiten zu verbessern.

Das kann ganz einfach dadurch geschehen, dass man in neuen Artikeln auf alte Artikel verweist. Etwa deshalb, weil diese alten Artikel thematisch zum Thema passen und deshalb einen Mehrwert für den Besucher liefern.

Das kann aber auch dadurch geschehen, dass man etwa einen anderen Mehrwert schafft. Ein solches Beispiel für einen Mehrwert ist etwa ein WordPress Lexikon. Mit dem entsprechenden Plugin kann man dann automatisch alle gewünschten keywords ohne großen Aufwand verlinken lassen.

Eine dritte Möglichkeit ist die Anzeige von themenrelevanten Beiträgen unter jedem Artikel. Auch das kann man – wenn auch nicht immer optimal – mit ein bisschen Programmierarbeit ohne Plugin machen: Verwandte Beiträge in WordPress anzeigen.

Was auch immer man machen möchte: Die interne Linkstruktur zu verbessern, kann sich aus SEO-Sicht sehr bezahlt machen!

7. Ich bin wichtig: Linkbuilding ist wichtig

Backlinks sind in der Suchmaschinenoptimierung von fundamentaler Bedeutung! Nicht nur die Besucher interessiert es, welche anderen Beiträge von fremden Blogs noch interessant sein könnten. Nein, auch Google bezieht aus dieser Information eine Großteil der Informationen zur Berechnung der SERPs.

Linkbuilding ist daher immer noch eines der wohl wichtigsten Faktoren bei der Suchmaschinenoptimierung. Aber wohl auch einer der schwersten…

  1. Themenrelevante Seiten die für Links in Betracht kommen, müssen erst einmal gefunden werden.
  2. Reziprokes Verlinken finden alle doof und reziproken Linktausch findet Google richtig doof.
  3. Link-Verkauf ist aus Google Sicht für Käufer und Verkäufer eine Abstrafung wert.
  4. Trackback-Spam finden Blogger doof.

Geeignete Links zu finden, ist also eine wirklich schwere Aufgabe, die viel Leidenschaft und Arbeit bedeutet. Der einfachste und kostengünstigste Weg bezieht sich daher auf Punkt 3: Guter Content führt automatisch auch zu Backlinks.

Denn je mehr Lesern euer Beitrag gefällt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Leser einen eigenen Beitrag über euren Artikel schreiben und dann auch einen Deeplink setzen. Und diese Deeplinks sind wirklich Gold wert…

8. Doppelt hält nicht besser: Duplicate Content vermeiden!

Auch wenn Google bei doppeltem Inhalt (Duplicate Content) nun nicht mehr so restriktiv ist und die meisten Versehen von Webmastern als solche erkennt, so sollte man dennoch versuchen Duplicate Content zu vermeiden.

Auch das funktioniert relativ einfach ohne Plugin: Man muss den Suchmaschinenbots nur sagen, welchen Content sie indizieren sollen und welchen eben nicht. Eine einfache Änderung im Header reicht dazu schon aus:


<?php if(is_category() || is_search() || is_archive() || is_tag()) : ?>
<meta name="robots" content="noindex, follow">
<?php else : ?>
<meta name="robots" content="index, follow">
<?php endif; ?>

Dieser Codeschnippsel bewirkt, dass die Suchmaschinen den Inhalt der Kategorien, Archive und Suchergebnissen nicht indizieren, den Links aber folgen.
Auf allen anderen Seiten wird der Inhalt indiziert.

So lässt sich leicht doppelter Content (denn bedenke: im Archiv und den Suchergebnissen steht oftmals derselbe Artikelauszug!) ganz leicht vermeiden.

9. Immer der Reihe nach – Quelltext optimieren

Google liest anders als ein normaler Besucher, denn Google sieht in der Regel nicht die Aufteilung einer Webseite. Deshalb bewertet Google (die anderen Suchmaschinen natürlich auch) in der Regel der Reihe nach. Und die Reihe ergibt sich hierbei aus dem Quelltext. Darauf müssen Entwickler vorallem aus SEO-Gesichtspunkten besonders achten.

So gehört die Sidebar (auch wenn sie links positioniert ist) in der Reihung im Quelltext immer unter den Contentbereich. Eine kleine Skizze zur Verdeutlichung (in Anlehnung an netprofit):

Quelltext anordnen

Quelltext anordnen

Eine solche Anordnung ist (dank CSS) kein Hexenwert, aber hat für die Suchmaschinenoptimierung einen unglaublichen Nutzen.

10. Geduld und Willen – Manchmal muss man warten.

Der Erfolg der Suchmaschinenoptimierung stellt sich nicht immer sofort ein und ist in allen Fällen auch immer unvorhersehbar. Deshalb ist es z.B. absolzter Quatsch, wenn dir eine „SEO-Agentur“ verspricht, dich binnen weniger Tage in die „Google Top 10“ zu befördern. Dort verschenkst du nur Geld. Aber das nur am Rande.

Bei allen SEO-Bemühungen gibt es zwei Erkenntnisse:

  1. Der Erfolg stellt sich nicht sofort ein und hat manchmal erst Wochen später eine Wirkung.
  2. Alle Suchmaschinen finden es toll, wenn sie auf deinem Blog regelmäßig neuen und guten Inhalt finden.

Daher lass dich von anfänglicher Skepsis oder Erfolglosigkeit nicht mürbe machen und blogge munter weiter. Dann kommt auch irgendwann der Erfolg!

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Über den Autoren

Mein Name ist Christian. Ich blogge bereits seit 5 Jahren - manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich. Weil ich in der Anfangszeit meiner Erfahrungen mit den von WordPress gebotenen Möglichkeiten unzufrieden war, habe ich mir einiges Wissen zu dieser tollen Software selbst beigebracht. Aus diesen Erfahrungen ist das Projekt wpLove.de geboren. Neben WordPress bringe ich mir aber auch das Thema SEO selbst etwas näher.

25 Kommentare zu "10 elementare Tipps für SEO mit WordPress"

  1. Tom 11. Juni 2010 um 18:18 · Antworten

    Sehr guter Beitrag 😉

  2. Tom 11. Juni 2010 um 18:24 · Antworten

    Ich verstehe das mit den Überschriften noch nicht ganz. Ich habe mehrere Quellen durchforstet die immer etwas anderes sagen als du hier in diesem Beitrag. Was ist jetzt Richtig?

  3. adkorte 12. Juni 2010 um 10:13 · Antworten

    Welche Quellen sind das denn? Wäre gut, wenn Du da mal ein, zwei nennen könntest! 😉
    Aber ich habe ja gesagt: Ich bin kein SEO-Experte. Deshalb lasse ich mich gern eines Besseren belehren. 😉

  4. Tom 12. Juni 2010 um 10:54 · Antworten

    http://blog.netprofit.de/suchmaschinen-optimierung-wordpress-blog.html

    Hier wird gesagt, das die H1 Überschiriften wichtiger sind. Ic

  5. Andreas 12. Juni 2010 um 12:18 · Antworten

    Ich bin echt überrascht, habe ich doch eigentlich wieder einen dieser typischen Top 10 Listen erwartet. Stattdessen bekommt man hier richtig gute Infos verständlich erklärt. Sehr gut geschriebener Artikel, dickes Lob dafür.

    Gruß,
    Andreas

  6. adkorte 12. Juni 2010 um 17:17 · Antworten

    @ Tom: In diesem Fall glaube ich mehr an meine These, aber ich versuche mal einen SEO-Profi zu finden, der’s bewerten kann!

    @Andreas: Vielen Dank für dein Lob! Hört man sehr gern! 😉 Jetzt hoffe ich nur, dass mein Artikel noch weitere Verbreitung in der Blogosphäre und bei twitter findet.

  7. Gretus 12. Juni 2010 um 17:29 · Antworten

    Hallo,

    guter Beitrag. Überschriften haben angeblich kaum mehr einen Einfluss auf das Ranking…

    Grüße

    Gretus

  8. adkorte 12. Juni 2010 um 17:32 · Antworten

    Danke! Damit hätte sich die Frage nach der Abstufung von H1 zu H2/H3 ja nun dann fast erledigt.
    @Tom: Es scheint also egal zu sein… 😉

  9. Gretus 12. Juni 2010 um 17:44 · Antworten

    Hallo,

    bevor man mich nun auseinandernimmt. Auswertungen haben gezeigt, dass die Verwendung von Keywords in H1 keinen großen Einfluss auf das Ranking hat, deren Verwendung in H2 usw. dagegen schon.

    Wo es für den Leser Sinn macht, sollte man schon Überschriften verwenden und dort auch relevante Keywords einbauen. Dass H2 usw. eventuell mehr gewertet werden, liegt darin begründet, dass sich diese `textinternen´ Überschriften oft eher auf den Text beziehen als die H1 Überschrift, welche in erster Linie den Besucher `anlocken´ soll.

    Eine thematische Gliederung eines Textes mittels H2 bzw. H3 macht also zumindest aus SEO-Sicht am meisten Sinn.

    Grüße

    Gretus

  10. Sergej Müller 12. Juni 2010 um 17:49 · Antworten

    @Tom
    Ich habe jetzt den passenden Link nicht, aber Eric Kubitz http://www.kubitz.net hatte mal eine Auswertung von Sistrix gepostet, wo es anhand Tests nachgewiesen wurde, dass Google H1-Überschriften weniger gewichtet als die H2, weil halt die meisten Blogs den Blognamen im H1 schreiben (kaum Relevanz) und die Artikelüberschrift dann in H2. Nach dem gleichen Muster bauen auch die meisten WordPress Themes auf.

  11. Tom 12. Juni 2010 um 17:53 · Antworten

    Achso ok das hatte mich jetzt ein wenig verwirrt mit den ganzen Überschriften 😀

  12. adkorte 12. Juni 2010 um 18:58 · Antworten

    @Gretus: Niemand hätte dich auseinander genommen! 😉
    Aber dennoch vielen Dank für deinen ausführlichen Beleg meiner These! 🙂

    @Sergej: Auch dir vielen Dank für deinen Beleg! Da war ich ja nun doch nicht so auf dem ganz falschen Weg!

    @Tom: Naja, Verwirrung führt meistens dazu, dass man selbst auch etwas versteht. 😉 In diesem Sinne kannst du doch eigentlich ganz froh sein! 😀

  13. Kai 14. Juni 2010 um 20:36 · Antworten

    Hallo,

    der Netprofit Beitrag ist ja nun auch schon aus 2006. Hier die passenden Links zu den oben erwähnten Quellen…

    http://www.sistrix.de/ranking-faktoren/
    http://www.sistrix.de/news/613-ranking-faktoren-h1-bis-h6-im-detail.html
    http://www.seomoz.org/blog/seo-best-practices-seomozs-new-policies-based-on-updated-correlation-data

    Nochwas, um den Meta Title zu optimieren würde ich definitiv auf ein PlugIn zurückgreifen, da hier die Optimierung viel besser und einfacher zu bewerkstelligen ist. Gibt ja sehr gute, wie das wpseo von Sergej oder eines der kostenlosen.

  14. adkorte 14. Juni 2010 um 23:08 · Antworten

    Hi Kai!

    Vielen Dank für diesen sehr ausführlichen und endgültig klärenden Beitrag. Das sind dann wohl die Beiträge, die ich nicht gefunden habe… 😉

    Bzgl. der Plugins kann ich dir aber auch eigentlich nur zustimmen. 😉

  15. Buddy 24. Juni 2010 um 16:41 · Antworten

    Ein sehr schönes Blog-Post, das animiert und sicher vielen Einsteigern helfen wird ihre Weblogs zu optimieren!
    Auch ich habe gerade einen ähnlichen Leitfaden fertig gestellt, welchen ich die Tage unter dem Titel: „Online-Marketing | Erste Schritte“ veröffentlichen werde.
    Darin erläutere ich grob die Funktionsweise von Suchmaschinen (Google) und gebe erste Tipps, um eine bessere Listung zu erzielen. Abschließend stelle ich AdSense vor, und gebe auch zu diesem Thema ein paar wertvolle Anregungen, wie man etwa den Umsatz von Werbeeinnahmen steigern kann.

    Ich hoffe meine Ausführungen werden auf ebenso positive Resonanz stoßen und wünsche weiterhin viel Erfolg, vor allem aber viel Spass beim Bloggen 😉

  16. adkorte 24. Juni 2010 um 16:50 · Antworten

    Hallo Buddy. Vielen Dank für Deinen Kommentar und die lobenden Worte.
    Ich bitte Dich jedoch um Verständnis, dass ich Deinen Link (also der Deines Blogs) erst einmal rausgenommen habe, den auf dem verlinkten Blog finde ich außer viel Werbung erst einmal nicht so viel. Deshalb bin ich mir gerade nicht sicher, ob der Link den Lesern hier soviel weiterhelfen wird.
    Aufgrund eines ähnlichen Vorfalls habe ich mal versucht, Blogspam zu klassifizieren: http://www.wplove.de/seo/wo-beginnt-spam/783/ Vielleicht kannst Du daher meine Beweggründe verstehen.

    Was aber alles nicht bedeuten soll, dass zukünftige Links nicht stehen bleiben werden.

  17. Buddy 24. Juni 2010 um 21:25 · Antworten

    „viel Werbung“ sind 2 AdSense-Anzeigen, deren Position im Übrigen von blogspot vorgegeben sind, wenn man die Funktion ‚Monetisieren‘ verwendet.
    Da ich jedoch sehr großen Wert auf Besucherreaktionen lege um das Blog so attraktiv wie möglich zu gestalten, habe ich das Thema Monetisierung erstmal auf Eis gelegt, bis mehr Content vorhanden ist.
    *Tja, was soll man machen – In knapp einer Woche ist es leider kaum möglich ein Blog zu erstellen in dem content schon king ist*
    Danke aber für Deine Reaktion!
    Obwohl es dennoch schade ist, dass du das Blog anscheinend nicht aufmerksam betrachtet hast – Im Hinblick darauf, dass es sich hier um ein Prelaunch-Blog zu einer neuen Online-Marketing-Community handelt, würde es sicher keinen Sinn machen das Projekt unseriös, nicht interessant, unattraktiv, … zu betreiben. Die Ziele des Blog-Projekts habe ich zudem im ersten Post klar dargestellt.
    Schau doch einfach, bei Zeiten nochmals vorbei – Liebe Grüße

  18. Thomas 15. Juli 2010 um 12:42 · Antworten

    Also für mich als Neuling ist das absolut wichtig und Wissenswert. ich danke dem Autor für die „Anfänger“ Beiträge. Viele Grüße Thomas

  19. Caroline Bordier 6. März 2011 um 10:17 · Antworten

    Also so ganz für Anfänger kann es nicht sein, denn ich habe es nicht verstanden. Ich weiß immer noch nicht, WO (Menüpunkt?) ich in WordPress überhaupt einige Schlagwörter eingeben kann. Oder geht es wirklich nur, indem schon wieder ein weiteres Programm dazugeladen wird – was ich natürlich nicht kann?

  20. adkorte 6. März 2011 um 12:00 · Antworten

    Hallo Caroline!

    Ich verstehe leider deine Frage noch gar nicht. 😉
    Was genau meinst du denn mit Schlagwörtern?

    Wenn du die Keywords generell meinst: Die musst du nicht irgendwo in WordPress einpflegen, sondern in eben allen Bereichen deines Contents unterbringen. Aber das ist ja oben beschrieben.

  21. Hendrik 26. März 2011 um 22:12 · Antworten

    @Sergej: Schön, dass mal wirklich mit fundiertem Hintergrund zu hören. Ich habe sowas schon öfter gelesen. Meist war es jedoch nur eine Vermutung.

    Deshalb finde ich immer wichtig: Wenn man H1 im Namen der Webseite benutzt, dann nur auf der Startseite. Sonst immer als

    @adkorte: Super interessanter Beitrag

  22. Manuel 5. September 2012 um 09:39 · Antworten

    Hallo Adrian. Dein Name erinnert mich an den berühmten Adrian Monk oder den Brasilianischen Fußballer Adriano, nur so nebenbei.

    Ich war grad auf der Suche nach WordPress-SEO und kam via Google auf Deinen durchaus interessanten Artikel. Ich hab diese Themen schon hunderte Male gelesen und noch immer besteht ein gewisser Wille, mehr zu erfahren, obwohl’s da nicht sehr viel gibt. SEO ist ein interessantes Thema, ein richtig interessantes Thema, selbst über SEO zu schreiben ist aber nicht so mein Ding.

    Ich denke, wenn man sich für ein Thema interessiert und mit Herz darüber schreibt, dann gefällt das Ergenis jedem. Du hast dies geschafft. Bester SEO-Beitrag seit Langem. Danke und Weiter so. Du bist abonniert.

    Beste Grüße,
    Manuel

  23. Dominik 16. Februar 2013 um 17:53 · Antworten

    Insgesamt ein sehr guter Artikel der die Möglichkeiten zur Optimierung gut aufzeigt. Allerdings spielen die Meta-Keywords für das Google-Ranking keine Rolle mehr. Ja, dein Blogpost ist schon älter, aber das gilt schon seit 2009: http://www.mattcutts.com/blog/keywords-meta-tag-in-web-search/

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