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Sonntag, 15. März 2009, Geschrieben von adkorte, 4 Kommentare Spam bekämpfen in Wordpress Bild: freezelight, Lizenz

Askismet gegen Spam – Noch nicht das Optimum

Wordpress bringt ja von Haus aus schon ein sehr gutes Spam-Tool mit. Nennt sich Askismet, hat aber einen großen Nachteil: Spam, der noch von niemandem gemeldet wurde und als solcher nicht erkannt wird, wird erst einmal freigegeben.
Das führt dann dazu, dass Helga Sonnenschirm ihre Sonnensegel anpreist, man vom besten Online Kasino der Welt erfährt, billiges Viagra kaufen kann und zu einem Beitrag plötzlich 1000 Trackbacks verbuchen kann, die man eigentlich gar nicht will.

Askismet ist eine gute Grundlage, aber längst noch nicht das glorreiche Ende! Um Spam effektiv zu vermeiden, muss man zusätzliche Plugins installieren.

Math Comment Spam Protection – Besucher rechnen lassen

Großer Beliebtheit erfreut sich hierbei das “Math Comment Spam Protection“-Plugin von Software Guide.
Wohl auch deshalb, weil es das erste Plugin war, dass Spam tatsächlich sehr gut unterbinden konnte.

Großer Nachteil aber auch hier: Der interessierte Leser muss beim Kommentieren immer erst rechnen. Zwar sind die Aufgaben nicht schwer, aber es ist eben ein weiteres Feld auszufüllen. Und das kann – ich merk es an mir selbst – ziemlich nerven.
Wenn ich kommentieren will, dann will ich schnell meine Meinung loswerden und nicht erst noch ein zusätzliches Feld ausfüllen müssen.

Daher: “Math Comment Spam Protection” ist eine gute Erweiterung um Spam zu bekämpfen, aber immer noch nicht das Optimum.
Es gibt eine deutlich bessere Alternative.

Yet Another Wordpress AntiSpam Plugin – Der Trick mit dem unsichtbaren Feld

Und diese Alternative nennt sich Yawasp: “Yet Another Wordpress AntiSpam Plugin” und kommt von Sven Kubiak.
Dieses Plugin zur Spam Bekämpfung setze ich seit einer kleinen Ewigkeit jetzt überall als Erweiterung für Askismet ein, denn es hat einen entscheidenden Vorteil: Der Besucher merkt nicht, dass er überprüft wird.

Das Plugin fügt in den Kommentarbereich ein unsichtbares Feld ein, dass der Besucher niemals sehen wird. Ein Spambot ist da ganz anders: Für ihn ist das Feld ein Feld wie jedes andere, das deshalb auch ausgefüllt wird. Das Ausfüllen dieses Feldes sorgt dann dafür, dass der Kommetar automatisch zu Spam wird. Askismet erledigt den Rest.

Fazit

Askismet muss unbedingt aktiviert werden, daran führt sicherlich kein Weg vorbei!
Aber Askismet allein reicht noch nicht, um Spam zu bekämpfen.

Meine Empfehlung daher: Spam lässt sich gut mit der Kombination aus Askismet und Yawasp minimieren: Spambots werden gleich ausgeschlossen, für händischen Kommentarspam und Spam-Trsckbacks hat man Askismet.

Und prinzipiell moderiert man neue Kommentare lieber erst einmal und lässt sich bei neuen Kommentaren eine Mail von Wordpress schicken. Dann ist man auf der sicheren Seite.


Dieser Beitrag wurde am 15. Mrz 2009 geschrieben und ist abgelegt in der Kategorie Plugins.
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Kommentare

4 Kommentare

Gravatar ad
18. März 2009 13:25

Einspruch!
Habe auf Apfelquak.de kein Akismet mehr laufen. Setze auf das Duo Yawasp und Simple Trackback Validation. Läuft bestens. Null Spam.

P.S.: schönes neues Blog. Kannte ich noch gar nicht.

Gravatar admin
18. März 2009 19:27

Ja?? Gar kein Akismet mehr??
Muss ich mal ausprobieren…

P.S.: Danke! ;) Ich werd mein bestes geben, dass er noch ein wenig interessant wird… Muss halt noch viel getan werden.

Gravatar Peter
22. März 2010 12:23

Mich würde interessieren, wie das ganze rund 1 Jahr später bewertet wird. Ich setze in meinem eigenen Blog kein Askimet etc. ein, habe aber Rechenfelder getestet. Letztlich bin ich wieder dazu übergegangen, die Kommentare manuell frei zu schalten.

Wie stehst du den zu Plugins wie KeywordLuv? Ich finde Werbekommentare nicht so störend, wenn sie inhaltlich passend sind. Auf dies “Great site” Kommentare hat natürlich niemand Lust. Wenn es aber ein sinnvoller Beitrag ist, warum soll ich den nicht mit einem Link belohnen?

Gravatar Adrian
23. März 2010 9:12

Mittlerweile setze ich auf AntiSpamBee von Sergej Müller und habe damit sehr gute Erfahrungen!

Von Rechenfeldern halte ich überhaupt nichts. Will man so etwas einsetzen, gibt es viel bessere Möglichkeiten, etwa das oben angesprochene “Yet another…”

Und zu deinem Hinweis bzgl. werblicher Kommentare: Bei manchen macht das noch Sinn, bei anderen nicht. Ich hasse es aber wie die Pest, wenn kein richtiger Name angegeben wird und der Kommentar schon an der Art des Kommentars eindeutig als Backlink-Versuch zu werten ist. Das mach keinen Spaß. Und solche Kommentare sperre ich auch deshalb, weil man Werbung auch kaufen kann…

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